Komm doch zum Tee: Vorwort

"Und die Weisen sagen: Beurteile niemand, bis du an seiner Stelle gestanden hast." (Goethe)

Eine Idee, entstanden durch Begegnungen seit 2015, entwickelte sich beim Kennen-Lernen, bei Kaffee und Tee, beim Suchen und Finden, beim Fragen und Antworten, beim Hören und Sehen, beim Laufen und Fahren, beim Geben und Nehmen – bei Bitte und Danke.

Die Idee, Erlebnisse von und mit Geflüchteten, Deutschen und auch hier lebenden Syrern, aufzuschreiben, Fürsorge und Anerkennung zu spüren, unseren Kindern zu erklären und zu bewahren und den Lesern Geheimnisse und Neugier zu vermitteln, ist unser Ziel.

Geschichten von Begegnungen bis zu gemeinsamen Erlebnissen,

von Resignation bis zum Versuch,

von Abhängigkeit bis Selbständigkeit,

von Staunen bis zu Erkenntnissen,

von Tränen bis Freude!

Es sind Geschichten, die nachdenklich machen, die ein Lächeln geben, das bleibt. Sie können Zweiflern zeigen, wie groß die Not war und wie Perspektiven durch erfahrenes Vertrauen zu einem gestärkten Miteinander werden können = gelungene Integration!

Oft habe ich bewundert, wieviel Energie trotz Verlusten und Sorgen um das Gegenwärtige in diesen Menschen steckt. Und ich ahnte nicht, wieviel Stärke in uns, auch mir, gewartet hat, um so viel bewältigen zu können.

Alexandra Horn

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