Komm doch zum Tee: Zum Geleit

„Eine Reise von tausend Meilen beginnt mit dem ersten Schritt.“ (Lao-tse, Chin. Philosoph)

Einen berührenden Einblick in das Leben geflüchteter Menschen bietet dieses Buch.

Die meisten von ihnen sind tausend Meilen unter widrigsten Umständen gegangen.

Beeindruckt hat mich der Werdegang und die Zuversicht, mit der die Menschen ihren Weg gegangen sind und immer noch gehen.

In diesem Buch erzählen sie von ihren Erfahrungen auf diesem Weg, von Leid und Schmerz aber auch von Träumen und Hoffnungen in eine gute Zukunft. Und Menschen, die sie dabei unterstützt haben, berichten von ihren Erfahrungen, die sie dabei machten.

Bewundernswert das unermüdliche Engagement von Alexandra Horn.

Seit vielen Jahren hilft sie mit großem persönlichen Einsatz geflüchteten Menschen in unserer Gesellschaft und in der Nachbarschaft anzukommen.

Unterstützt von einem Netzwerk aus Helfer*innen gelang und gelingt es ihr noch immer, vielen Menschen zu einem guten Start zu verhelfen, gegenseitiges Vertrauen zu schaffen und das Vertrauen der Menschen in die eigene Kraft zu fördern.

Bewundernswert auch der engagierte Einsatz zahlreicher ehrenamtlicher Unterstützer*innen, zum Beispiel Lothar Wiesweg, der lange Zeit mit seinem ehrenamtlichen Nachmittagsunterricht im NUSZ vielen geflüchteten Kindern Hilfestellung für den Schulunterricht bot.

Ich lege Ihnen dieses Buch ans Herz. Es gibt uns die Möglichkeit, einen sehr persönlichen Eindruck zu gewinnen vom Mut und der Kraft, mit dem Menschen sich den Herausforderungen stellen, die sie beim Ankommen und Bleiben in unserer Gesellschaft erwarten. Gleichzeitig sehen wir die Bedeutung nachbarschaftlicher gegenseitiger Hilfe und Unterstützung und des bürgerschaftlichen Engagements, die zum gesellschaftlichen Zusammenhalt beitragen.

Herzlichst

Renate Wilkening

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